Serviced Apartments: Mehr als ein Nischenprodukt - MÄHREN AG
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Serviced Apartments: Mehr als ein Nischenprodukt

Der städtische Wohnraum wird knapper, gleichzeitig suchen immer mehr Menschen nach einer urbanen Lebensform, die aufs Wesentliche reduziert ist: Eine kleine Wohnung, die zentral liegt, sowie hochwertig und doch funktional eingerichtet ist – ideal für ein aktives Leben am Puls der Zeit. Serviced Apartments bieten genau das. Und: Charakteristisch für diese Wohnform sind die, je nach Angebot mehr oder weniger umfangreichen Serviceleistungen, die entweder pauschal enthalten oder hinzubuchbar sind.

Wer diesem Wohntrend folgt, schätzt meist kurze Wege, eine gute Infrastruktur und einen schnellen Zugriff auf moderne Freizeitangebote.

Serviced Apartments liegen nicht erst seit heute schwer im Trend. Bislang galten sie auf dem Immobilienmarkt aber als Nischenprodukt, doch das ändert sich deutlich: Mit der zunehmend erhöhten Reisetätigkeit von Geschäftsleuten, steigenden Besucherzahlen in Städten und der hohen Bekanntheit auf Verbraucher- sowie Investorenseite, nimmt auch die Zahl der Projekte zu.

Das Beste von Beidem

Serviced Apartments könnten als Symbiose von Wohnung und Hotelzimmer betrachtet werden. Auch bereits bestehende Konzepte, wie Boarding Houses und Aparthotels, fallen unter diesen Begriff.

Wie bei den Mikro-Apartments setzt sich die Zielgruppe der Serviced Apartments aus reisefreudigen Berufspendlern, neuangestellten Mitarbeitern, jenen mit befristeten Engagements, Langzeittouristen und Künstlern zusammen. Die Aufenthaltszeit kann stark variieren, von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten.

Seit Jahren nimmt die Nachfrage nach Wohnungen auf Zeit stetig zu. Vor allem in Berlin mieten Unternehmen ganze Kontingente, Tendenz steigend. Dabei unterscheiden sich die Anforderungen der temporären Bewohner deutlich von den Bedürfnissen herkömmlicher Mieter. Es lässt sich sagen: Wer eine voll eingerichtete Wohnung auf Zeit in Anspruch nimmt, möchte einzig mit seinem Koffer einziehen, sich sofort zu Hause fühlen und begrüßt Serviceangebote, die einem das „Drumherum“ des Lebens weitestgehend abnehmen.

Mehr als ein Gast, weniger als ein autonomer Bewohner

Anders als in einem Hotel bietet ein Serviced Apartment mehr Freiheit und Privatsphäre. Nichtsdestotrotz müssen die Mieter nicht auf Service und Komfort verzichten. Von der wöchentlichen Zimmerreinigung, inkludiertem WLAN, Wäscheservice, Concierge und der Bereitstellung sämtlicher Küchen- und Badutensilien usw. werden die Bewohner je nach Angebot rundum versorgt und bezahlen dafür pauschal.

Klingt teuer? Auf Dauer sind Serviced Apartments preiswerter als Hotels. Speziell bei Langzeitaufenthalten liegen die Kosten oftmals bei 30 bis 50 Prozent unter vergleichbaren Hotelpreisen.

Außerhalb der temporären Wohnung herrscht wenig Anonymität. Gemeinschaftsräume sind auch im Bereich der Serviced Apartments sehr beliebt. Hier kann gearbeitet und kommuniziert werden. So können sich Gäste aus aller Welt in den Gemeinschaftsräumen kennenlernen.

Die Nachfrage wird weiter steigen

Aufgrund der zunehmenden touristischen Attraktivität und steigenden Mobilität am Arbeitsmarkt ist weiter von einer erhöhten Nachfrage nach flexiblen Wohnraum auszugehen. Serviced Apartments werden dabei eine bedeutende Rolle spielen.

Auch, wenn diese Wohnform in Deutschland mittelfristig ein Nischensegment bleiben dürfte, bietet sie großes Wachstumspotenzial als Anlagemöglichkeit. Deutschland gilt als einer der attraktivsten Hotelimmobilienmärkte Europas und könnte zu einem der Schlüsselmärkte für steigende Investitionsvolumen im Segment der Serviced Apartments werden.