Pflegeimmobilien: Investition in einen Zukunftsmarkt - MÄHREN AG
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Pflegeimmobilien: Investition in einen Zukunftsmarkt

Kaum eine Assetklasse bietet ein solches Wachstumspotenzial, wie jene der Pflegeimmobilien: Das Angebot ist gering, der Bedarf steigt kontinuierlich.

Diese Tatsache ist vor allem dem demographischen Wandel geschuldet. Für Investoren, wie auch private Anleger, entsteht hier eine Assetklasse, die erhebliche Renditechancen mit sich bringt – und ein relativ sicheres Investment.

Pflegeheime sind Sozialimmobilien und selbstständig wirtschaftende Einrichtungen, in denen Pflegebedürftige von ausgebildeten Fachkräften betreut werden. Als Sozialimmobilien werden sie vom Staat finanziell unterstützt, der Betrieb und Neubau streng reguliert. Es handelt sich aber auch um Betreiberimmobilien, die auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet sind.

Der demografische Wandel wird deutliche Auswirkungen auf die Zahl der Pflegebedürftigen haben

2030 sollen etwa 28 Prozent der deutschen Bevölkerung älter als 65 Jahre alt sein. Zum Vergleich: 2015 betrug dieser Anteil lediglich 20 Prozent. Ein Grund: Die sogenannten „Babyboomer“ werden älter und die Geburtenrate sinkt.

Bis vor wenigen Jahren wäre kaum ein privater Anleger auf den Gedanken gekommen, in eine Pflegeimmobilie zu investieren, denn die Geldanlage wirkte für diesen wenig rentabel. So blieb das Angebot an Pflegeimmobilien überwiegend in den Händen staatlicher Anbieter. Doch die Lage hat sich grundlegend geändert.

Der demografische Wandel wird deutliche Auswirkungen auf die Zahl der Pflegebedürftigen haben, davon gehen Experten aus. Die Zahl der Pflegefälle wird sich gravierend erhöhen – auch durch den Anstieg der Demenzkranken.

Mit den Auswirkungen der alternden Bevölkerungen auf das zukünftige Wohnen haben wir uns an dieser Stelle schon einmal beschäftigt.

Besonders in Ballungsgebieten steigt der Bedarf enorm

Dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) nach, soll der Bedarf an Pflegeplätzen in den kommenden Jahren vor allem in den Ballungsgebieten um Berlin und Hamburg enorm steigen.

Doch auch der Süden Deutschlands bleibt nicht verschont. Es zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, denn alleine in Bayern wird die Anzahl an Pflegebedürftigen laut dem Statistischen Bundesamt drastisch steigen – vor allem München steht im Fokus, denn dort war schon in den letzten Jahren eine signifikante Bevölkerungsbewegung festzustellen, welcher nicht zuletzt der Wirtschaftskraft dieser Region geschuldet ist.

In Zukunft dürfte der Pflegemarkt für private Investoren noch attraktiver werden

Der Investitionsbedarf an Pflegeimmobilien wächst und wächst. Die steigende Nachfrage wäre bisher nicht abzudecken, denn das Angebot an Pflegeplätzen wächst mit der Nachfrage nicht mit. Auch deshalb haben sich Pflegeimmobilien zu einer sicheren, renditefähigen Kapitalanlage entwickelt.

Sanierung und Neubau werden zwar mit Hochdruck betrieben, dies wird aber nicht reichen. Das Angebot müsste noch breiter aufgestellt werden. Dabei gilt jedoch auf jeden Fall zu beachten: Die zukünftigen Nutzer von Pflegeimmobilien sind keine homogene Gruppe. Sie haben individuell gelebt, deshalb werden neue Produkte gefordert, die auf diese Individualität eingehen – raumtechnisch wie personell.

Dennoch gelten Pflegeimmobilien als ein inflationssicheres Finanzprodukt mit Renditen, die über der Vier-Prozent-Marke liegen. Damit sind sie ein konjunkturabhängiges Investment.