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Alles vernetzt: Wie die Digitalisierung unsere Gebäude verändert - MÄHREN AG
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Alles vernetzt: Wie die Digitalisierung unsere Gebäude verändert

Das Thema Digitalisierung bewegt die Immobilienbranche. Möglichkeiten wie Big Data, Cloud Services, Internet of Things und künstliche Intelligenz werden den Umgang mit Immobilien in vielerlei Hinsicht radikal verändern und für beispiellose Disruptionen in der Branche sorgen.

Drei Dimensionen der Immobilienbranche sind davon stark betroffen, nämlich die Unternehmen an sichdas sich verändernde Kundenverhalten und die Gebäude. Diese drei Dimensionen und auch die Veränderung des Berufsfeldes werden uns im Rahmen unserer Digitalisierungsserie besonders beschäftigen.

Im dritten Teil der Serie geht es um die Digitalisierung der Gebäude selbst.

Gebäude werden Teil des städtischen Ökosystems

Ein Gebäude wird dann als „intelligent“ bezeichnet, wenn Technologien und Methoden der Digitalisierung für Bau und Bewirtschaftung der Räumlichkeiten eingesetzt werden.

Wenn es um die Digitalisierung von Gebäuden geht gilt es, sich zum einen das Gebäude selbst näher zu betrachten aber dabei zum anderen nicht außer Acht zu lassen, dass dieses immer Teil eines Systems darstellt.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Thema Energieeffizienz. Die einzelnen Gebäude der Zukunft werden jeweils als Teil eines intelligenten Stromnetzes etabliert. Damit leisten Sie einen Beitrag, den Strom- und Wärmemarkt in dezentrale Energieversorgungskonzepte zu integrieren.

Durch intelligente Technik werden unsere Städte immer mehr zur Smart City. Ob Wasser, Energie, Waren oder Verkehr – alles muss innerhalb der Stadt organisiert werden und auch im Großen und Ganzen Sinn ergeben. Die digitale Technik hilft dabei, Ressourcen besonders effizient einzusetzen. Dies kann vom einfachen Bereitstellen von Paketbriefkästen bis zur intelligenten Energiesteuerung reichen.

Smart Home-Funktionen bahnen sich ihren Weg in unsere Haushalte 

Viele Funktionen, wie Amazon Alexa, gehören in einigen Haushalten bereits zur Grundausstattung. Klassische Wohnfunktionen werden durch solche Anwendungen automatisiert, Bau und Bewirtschaftung optimiert.

Der Kühlschrank merkt, wenn Vorräte zu Ende gehen und ordert selbstständig nach, die Heizung schaltet sich automatisch ab, sobald ein Fenster geöffnet wird, Rollläden, Licht, Benachrichtigungen und Musik funktionieren wie von selbst – und die Tendenz zur Nutzung solcher Funktionen steigt rasant.

Technik alleine macht Smart Homes nicht zu intelligenten Häusern

Technik liefert nur die Blaupause für ein neues, vernetztes Wohnen. Nicht jede neue Möglichkeit macht unbedingt Sinn. Wirklich innovativ sind Lösungen dann, wenn sie es schaffen den Alltag zu erleichtern. Rein technologisch stößt man

View Of High Rise Buildings during Day Timedabei schnell an Grenzen.

Gefragt sind vielmehr intelligente Wohnkonzepte, die sich an den (sich ändernden) Bedürfnissen der Nutzer orientieren und dementsprechend anpassen. Das heißt: Smart wird ein zu Hause erst dann, wenn es sich an individuelle Lebensstile- und Umstände anpassen kann, wie bspw.: Familienzuwachs kündigt sich an, Kinder ziehen aus und Menschen werden pflegebedürftig. Neben all den neuen technischen Möglichkeiten gehören also auch mitwachsende Grundrisse und flexible Zonierungen.

Werden Zweckgebäude wie Büroimmobilien, Einkaufszentren oder Flughäfen intelligent vernetzt, spricht man von einem Smart Building. Sicherheit und die Optimierung des Energiehaushalts spielen hierbei eine große Rolle, da damit Betriebskosten deutlich gesenkt werden können.

Ob Wohn- oder Gewerbeimmobilie: Smarte Gebäude denken voraus und sollen Nutzer bei mehr oder weniger anspruchsvollen Aufgaben entlasten. Sie wissen über Vorlieben und Gewohnheiten Bescheid und setzen Sensoren und Mikrochips ein, um entsprechende Daten zu erfassen und gekonnt anzuwenden. Somit erfolgt der Betrieb eines Gebäudes – oder Teile davon – kontrolliert und effizient.

Dementsprechend wird die IT-Ausstattung zukünftiger Gebäude zunehmen und komplexer werden. Besonders dem Thema Infrastruktur zur Vernetzung von Wohneinheiten wird hierbei besondere Bedeutung zukommen.

Smarte Gebäude werden früher zum Standard, als viele denken

Dass diese Technologien wichtiger werden und die Digitalisierung die Branche im Allgemeinen entscheidend bestimmen wird, ist kein Geheimnis.

Viele typische Visionen für smarte Gebäude werden in den kommenden Jahren Wirklichkeit. Bereits 2040 werden intelligente Häuser, die mit innovativen Steuerungs- und Kommunikationstechnologien ausgestattet sind, alltäglich sein.