Alles vernetzt: Wie die Digitalisierung Immobilienberufe verändert - MÄHREN AG
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Alles vernetzt: Wie die Digitalisierung Immobilienberufe verändert

Das Thema Digitalisierung bewegt die Immobilienbranche. Möglichkeiten wie Big Data, Cloud Services, Internet of Things und künstliche Intelligenz werden den Umgang mit Immobilien in vielerlei Hinsicht radikal verändern und für beispiellose Disruptionen in der Branche sorgen.

Drei Dimensionen der Immobilienbranche sind davon stark betroffen, nämlich die Unternehmen an sichdas sich verändernde Kundenverhalten und die Gebäude.

Auch Berufe werden sich deutlich verändern

Einige fallen weg, neue kommen hinzu, viele entwickeln sich schlichtweg weiter und andere verändern sich von Grund auf.

Wie schnell sich ein Beruf verändert, hängt von der jeweiligen Entwicklungsgeschwindigkeit ab. Berufe lassen sich in Aufgaben aufteilen. Diese wiederum werden nach und nach in die Hand der Künstlichen Intelligenz gegeben. Besonders Helfertätigkeiten, für welche keine Ausbildung notwendig ist, sind anfällig für eine Automatisierung. Als typische Beispiele hierfür gelten Fließband- und Produktionsarbeiten im Werk.

Es gibt durchaus Berufe, die sich nicht einfach digitalisieren lassen. Jene, die beispielsweise einen hohen Grad an Kreativität erfordern, werden in zwanzig Jahren noch immer vorhanden sein. Dort, wo alte Systeme auf neue treffen, werden Handwerker immer benötigt. Kurz gesagt: In nicht-genormten Situationen ist der Mensch nicht so einfach zu ersetzen. Der Mensch ist beweglich, flexibel, unabhängig und kreativ – so weit sind Roboter noch nicht.

Immobilienberufe sind stark betroffen

Die Berufe im Immobiliensektor werden sich stark verändern. Diese Entwicklung fordert eine optimierte Personalpolitik, damit Schritt gehalten werden kann. Gefragter werden vor allem Mitarbeiter mit Software- und Datenkompetenz. Digitale Fertigkeiten werden in Zukunft vorausgesetzt. Dementsprechend müsste in der Immobilienbranche schon jetzt entsprechend in Aus- und Weiterbildung investiert werden.

Es lässt sich sagen: Traditionelle Jobs nehmen auch in der Immobilienbranche ab, neue Berufe kommen nach. Gute Beispiele für neue Immobilienberufe wären unter anderem der BIM-Koordinator, Urban Farm Designer und 3D-Druck-Ingenieur.

Ein traditionelles Berufsbild ist auch jenes des Immobilienmaklers. Ist ein Makler also in Zukunft überhaupt noch nötig?

Oftmals wird spekuliert, ob digitale Technologien den Maklerberuf überflüssig machen werden.

Black Handled Key on Key Hole

Aber: Der Makler wird in Zukunft wichtiger denn je – wenn er offen für die unaufhaltsame Entwicklung ist und die Potenziale der Digitalisierung kennt und zu nutzen lernt.

Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf die Mobilität der Menschen. Wenn sich die Chancen und Risiken eines Immobilienstandorts dank der veränderten und effizienteren Mobilität immer schneller ändern, wird die regionale Erfahrung der Makler noch viel stärker ins Gewicht fallen. Niemand kennt „seinen“ Markt besser als ein regional verwurzelter Makler.

Offenheit ist der Schlüssel

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Immobilienbranche sind umfassender, als es auf den ersten Blick erscheint. Oft wird befürchtet, dass Algorithmen den Menschen ersetzen werden. Dabei übersieht man gerne, welch großes Potenzial digitale Prozesse mitbringen, die Menschen produktiver machen.

Die Augen vor den Veränderungen zu schließen und nur bei dem zu bleiben, das man bereits kennt und kann, ist der verkehrte Weg. Wer erfolgreich bleiben möchte, muss auf den Zug aufspringen und lernen, die vielen Potenziale der Digitalisierung für sich zu nutzen, auch wenn Altbewährtes bisher gut funktioniert hat. Um von den neuen Technologien am Ende nicht überrollt zu werden ist es darum am wichtigsten offen zu sein und sich laufend weiterzubilden. Es geht nicht darum jede Neuerung völlig zu verstehen, sondern vielmehr darum ein konstantes Interesse daran zu haben, wie bestimmte digitale Technologien die eigene Branche beeinflussen. Daraus kann der spezifische Nutzen für den eigenen Job eingeschätzt und gekonnt eingesetzt werden.